Beschreibung
Heute startet in Bozen das Projekt „Sichere Orte für Frauen“. Die sicheren Orte befinden sich Geschäften und Apotheken in Bozen, wo Frauen in einer Notsituation um Hilfe bitten oder Zuflucht suchen können. Frauen, die sich in Not befinden, können in das Geschäft oder die Apotheke hineingehen, ihre Situation schildern und erhalten dann sofort Hilfe.
Die Initiative geht auf einen vom Stadtrat einstimmig angenommenen Vorschlag von Gemeinderätin Patrizia Brillo zurück, der von der Abteilung für Chancengleichheit modifiziert und in den lokalen Kontext gestellt wurde. Auch dank der Unterstützung von Confesercenti und dem Verband der Kaufleute haben sich die Betreiber von 35 Geschäften und Apotheken bereit erklärt, Orte zu schaffen, die Frauen aufsuchen können, die sich in Schwierigkeiten oder gefährlichen Situationen befinden.
Die Mitarbeitenden der teilnehmenden Betriebe haben an einer Schulung zum Thema Gewalt gegen Frauen teilgenommen, die die Antigewaltstelle GEA organisiert hat, um gefährliche Situationen zu erkennen und umgehend Hilfe leisten zu können. An der Eingangstür der teilnehmenden Betriebe ist das Schild „Sicherer Ort für Frauen“ angebracht, das für alle Frauen leicht erkennbar ist.
Mit der Initiative „Sichere Orte für Frauen“ wollen wir einen konkreten Beitrag zur Sicherheit von Frauen leisten und gleichzeitig eine Gemeinschaft schaffen, die aufmerksam, sensibel und aktiv an der Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen mitwirkt.
Die Liste der sicheren Orte ist auf der Webseite der Stadt Bozen zu finden