Engere Zusammenarbeit zwischen der Alpenkonvention und der Stadt Bozen

Die Alpenkonvention ist ein länderübergreifender Zusammenschluss von Staaten, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Klima, Kultur und Wirtschaft in den Alpen zu erarbeiten
Veröffentlichungsdatum:

15.12.2025

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Beschreibung

Vor Kurzem fand in Bozen ein Treffen zwischen Bürgermeister Claudio Corrarati, Umweltstadtrat Marco Caruso und der Generalsekretärin der Alpenkonvention Alenka Smerkolj statt. Thema der Gespräche waren der Stand der Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bozen und der Alpenkonvention und die Definition neuer, gemeinsamer Projekte in den Bereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit in den Alpen.

Es wurde auch über künftige Vorhaben gesprochen, so zum Beispiel die gemeinsame Organisation von Veranstaltungen. Hier wurde die Abhaltung einer Tagung zu Umweltthemen angeregt, die in Bozen stattfinden und bei der die Zusammenarbeit mit den anderen Partnern, aber auch auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene ausgebaut werden könnte. Bozen ist als Niederlassung des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention bereits sehr eng in die Arbeit der Alpenkonvention eingebunden, daher wurde bei dem Treffen auch über den Niederschlag der Zusammenarbeit bezüglich Sichtbarkeit, Kommunikation und Mehrwert für die Stadt gesprochen.

Vor diesem Hintergrund wurde betont, dass die Bereitschaft besteht, die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bozen und der Alpenkonvention weiter auszubauen. Insbesondere die Themen Tourismus, nachhaltige Mobilität, die Alpen und ihre Kultur sind mögliche gemeinsame Themen, die weiter vertieft werden sollen. Und es gibt auch neue Ideen, so z.B. die Literatur und die Fotografie der Alpen, und hier wurde vor allem auf eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Film Festival della Montagna die Trento verwiesen, an dem Bozen als Projektpartnerin beteiligt ist.

Generalsekretärin Alenka Smerkolj bedankte sich bei der Stadt Bozen für die Gastfreundschaft, die die Außenstelle der Alpenkonvention in den vergangenen 20 Jahren – ebenso wie in Innsbruck - genossen hat. Das Bozner Büro spielt bei der Koordinierung der alpinen Forschung und bei der Stärkung des internationalen Netzwerkes der Fachleute eine zentrale Rolle und erleichtert den länderübergreifenden Austausch zwischen Experten.

Die Alpenkonvention ist eine internationale Vereinbarung, die Länder des Alpenraumes und der Europäischen Union 1991 unterzeichnet haben. Das Ziel der Alpenkonvention sind der Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Alpen. Das Ständige Sekretariat wurde 2003 eingerichtet, es hat seinen Hauptsitz in Innsbruck und eine Außenstelle in Bozen. Die Aufgaben des Ständigen Sekretariats sind die administrative und technische Unterstützung zur Umsetzung der Konvention und ihrer Protokolle, Öffentlichkeitsarbeit, Unterstützung wissenschaftlicher Informationen über die Alpen sowie das Alpenbeobachtungs- und informationssystems (ABIS).

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Letzter Veröffentlichungstag

15.12.2027

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 21.01.2026 10:29

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