Einweihung einer Sitzbank in den Farben der EU

Sie befindet sich vor dem Studierendenwohnheim im Stadtviertel Europa-Neustift
Veröffentlichungsdatum:

09.05.2023

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Beschreibung

Am 9. Mai wird jedes Jahr der Europatag begangen. An diesem Tag wird der Frieden in Europa und die europäische Einheit gefeiert. Dass gerade der 9. Mai als Europatag auserkoren wurde, hat damit zu tun, dass just an diesem Tag im Jahr 1950 die Schuman-Erklärung unterzeichnet wurde. Robert Schuman, der damalige französische Außenminister, hatte mit seinem Plan zur Schaffung einer überstaatlichen europäischen Institution den Grundstein für einen dauerhaften Frieden in Europa und für eine neuen Form der politischen Zusammenarbeit, die zur Gründung der Europäischen Union führte, gelegt.

Anlässlich des heutigen Europatages hat der Bürgermeister der Stadt Bozen, Renzo Caramaschi, eine Sitzbank in den Farben der EU eingeweiht. Sie steht vor dem Studierendenwohnheim im Stadtviertel Europa-Neustift. Anwesend waren heute auch Stadtrat Angelo Gennaccaro, Gemeinderätin Stefania Baroncelli – sie ist die Referentin des Gemeinderates für die Beziehungen zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Lehrende an der Freien Universität Bozen -, der Präsident des Stadtviertelrates, Christian Battisti und zahlreiche Lehrende und Studierende der FUB. Der Fraktionsvorsitzende des Team K, Matthias Cologna war ebenfalls vor Ort: Auf seine Initiative geht die Errichtung der Sitzbank in den Farben der EU zurück. Riccardo Veneziani, ein Student der FUB, hat einige Gedanken zu Europa in englischer Sprache vorgetragen.

Wie Bürgermeister Caramaschi in seiner Ansprache erklärte, habe die Stadt Bozen heute wie in der Vergangenheit – und hoffentlich auch in der Zukunft – zahlreiche Verbindungen zu Europa. Er erinnerte z.B. an die Jugendorchester mit jungen Musizierenden aus ganz Europa, die seit den 1980er Jahren in Bozen Konzerte geben. „Bozen war damals eine zwei- und sogar dreisprachige Stadt, die sich neuen Sprachen und Kulturen öffnete und die ersten Menschen aufnahm, die hierher geflüchtet waren. Eine wieder erstarkte Zusammenarbeit im Geiste des Friedens und des Fortschritts. Die Stadt Bozen möchte mit dieser Sitzbank ein Zeichen für die Werte und den Geist Europas setzen. Und auch der Standort hat eine besondere Bedeutung, denn die Sitzbank steht vor dem Wohnheim für Studierende der Universität, also an einem Ort, an dem für ein gemeinsames Europa gearbeitet wird.“ Gemeinderätin Baroncelli verwies in ihrer Ansprache auf die „Einheit in der Diversität“. Denn aus der Vergangenheit zu lernen helfe, die Herausforderungen von heute und in Zukunft besser zu meistern, sagte Baroncelli.

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Letzte Änderung: 09.06.2025 17:29

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