Digitale Innovation: Bozen und Trient bringen erstes gemeinsames Projekt auf den Weg

Die beiden Städte entwickeln gemeinsam einen virtuellen KI-Assistenten. Am Montag wurde „ARGO“ im Beisein von Bozens Digitalstadtrat Tritan Myftiu in Trient vorgestellt.
Veröffentlichungsdatum:

23.06.2026

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Beschreibung

Bozens Digitalstadtrat Tritan Myftiu nahm am gestrigen Montag gemeinsam mit den Verantwortlichen des städtischen IT-Amtes im Palazzo Geremia in Trient an der Pressekonferenz zur Vorstellung des KI-Projekts „ARGO“ teil. „Argo“ ist das erste gemeinsame IT-Projekt der Städte Bozen und Trient. Erst Ende Mai hatten die beiden Städte schriftlich vereinbart, auf dem Gebiet der digitalen Innovation und Transformation künftig enger zu kooperieren.

Im Rahmen des Projekts „ARGO“ entwickeln und erproben die IT-Abteilungen der beiden Städte einen KI-Assistenten, der auf generativer künstlicher Intelligenz basiert und dem Personal die Sichtung von Verwaltungsunterlagen und die Abfrage von Informationen erleichtern soll. Es beschleunigt die Dokumentensuche und unterstützt bei der Abfrage und Interpretation von Daten. Der Name „Argo“ wurde in Anlehnung an den Namen des treuen Jagdhundes des Odysseus - „Argos“ - ausgewählt. Der Name steht sinnbildlich für eine gute Intuition und die Fähigkeit, Wichtiges wiederzukennen und ausfindig zu machen.

Es handelt sich um das erste gemeinsame Projekt der beiden Städte, die mit ihrer Kooperation Kompetenzen und Erfahrungen bündeln und innovativen Lösungen austauschen wollen, um den öffentlichen Verwaltungsapparat zu modernisieren und die verwaltungsinternen Abläufe zu beschleunigen.

“Die Kooperation zwischen Bozen und Trient ist das beste Beispiel dafür, dass öffentliche Verwaltungen gemeinsam innovative Lösungen und wirksame Instrumente entwickeln können, wenn sie ihre Kompetenzen und Ressourcen bündeln,“ so Stadtrat Myftiu. „Die künstliche Intelligenz ist eine große Chance für die öffentliche Verwaltung. Durch KI-Unterstützung können wir verwaltungsinterne Abläufe verbessern, die Mitarbeitenden in ihrem Arbeitsalltag verlässlich unterstützen und den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Service bieten.“

In den nächsten Monaten wird zunächst die Stadtverwaltung in Trient mit der Erprobung des KI-Assistenten beginnen. In der Folge wird das System an die Bedürfnisse der Stadt Bozen angepasst und zweisprachig weiterentwickelt. Anschließend erfolgt eine gemeinsame Testphase, die bis Mitte 2027 andauern wird.

Die gestrige Pressekonferenz hat auch gezeigt, dass die Zusammenarbeit der beiden Verwaltungen keinesfalls hier enden wird. Im Gegenteil: Man zeigte sich entschlossen, die in den letzten Monaten begonnene Zusammenarbeit auf neue Entwicklungs- und Innovationsfelder auszudehnen, um dem gemeinsamen Ziel – die Verwaltung zu

modernisieren und der Bevölkerung einen effizienten Service zu bieten - immer näher zu kommen. (mp/ct)

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Letzter Veröffentlichungstag

23.06.2028

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 23.06.2026 16:21

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