Beschreibung
Der Bürgermeister von Bozen, Claudio Corrarati hat im Stadtratssaal die Spitze der Südtiroler Zweigstelle des nationalen Verbandes des Handwerks und der kleinen und mittelständischen Unternehmen (CNA) empfangen, und zwar den Präsidenten Cristiano Cantisani, Direktorin Lorena Palanga, Vizedirektor Felice Espro und den leitenden Angestellten Davide Tondo.
Es war das erste offizielle Treffen zwischen der neuen Stadtregierung und dem CNA. Dabei wurde vereinbart, dass man sich künftig in regelmäßigen Abständen austauschen wird. Der Bürgermeister sagte, dass er eine engere Zusammenarbeit sehr begrüße, um gemeinsame Zielen zu verwirklichen und gemeinsam nach Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu suchen.
Ein zentrales Thema war auch der innerstädtische Verkehr. Bürgermeister Corrarati stellte der CNA-Spitze einen Verkehrsplan vor, der Maßnahmen auf mehreren Ebenen vorsieht: In Kürze wird die Trienter Straße wieder für den Verkehr geöffnet und die Reschenbrücke in beiden Richtungen wieder befahrbar sein. Mittelfristig sind der Bau der Unterführung in der Romstraße und die neue Zufahrt zur Palermobrücke geplant. Und als längerfristige Bauvorhaben nannte der Bürgermeister den Hörtenbergtunnel, die Neugestaltung der Einsteinstraße und die neue Autobahnausfahrt „Bozen Zentrum“. Zudem wird ein Verkehrsnotfallplan erstellt, in dem sämtliche Straßenbaustellen berücksichtigt werden. Die zuständigen Gemeindetechniker und die Mobilitätsstadträtin werden demnächst mit der Ausarbeitung beginnen, sagte Corrarati.
Es wurde auch über die Taxilizenzen gesprochen. Dieses Thema wurde vom CNA vorgebracht. Der Bürgermeister erklärte, dass sich die Gemeindeverwaltung um eine Lösung bemühen wird. Das Angebot soll verbessert und die Preise kundenfreundlicher sein.
Auch der angespannte Wohnungsmarkt war Gesprächsthema, denn Wohnen ist ein zentraler Aspekt für das soziale und wirtschaftliche Gefüge einer Stadt. „Wir möchten, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter in Bozen wohnen bleiben und zum Wohlstand der Stadt beitragen.“ sagte Corrarati. Er bestätigte auch, dass die Gespräche mit dem Land fortgesetzt werden, um eine nachhaltige und gezielte Wohnungspolitik umzusetzen.
Abschließend stellte der Bürgermeister das Projekt „Nachtwirtschaft“ vor. Es handelt sich um eine neue Initiative der Gemeindeverwaltung, die darauf abzielt, die Betriebe, die in den Abend- und Nachtstunden arbeiten, aufzuwerten. Es wird eine gemeinsame Planung geben, damit Sicherheit, gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität, auch in den Abend- und Nachtstunden, für alle gewährleistet werden. „Eine Stadt, die nach Sonnenuntergang noch lebendig ist, ist eine inklusive Stadt, die attraktiv ist und allen etwas bieten kann, den
Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Gästen. Und dabei muss das Recht auf Nachtruhe der Anrainerinnen und Anrainer auf jeden Fall gewahrt sein.“ sagte der Bürgermeister abschließend.
Die CNA-Spitze erklärte, eng mit der Gemeindeverwaltung zusammenarbeiten zu wollen, um zur Entwicklung einer modernen, konkreten und gemeinsamen Vision für die Zukunft Bozens beitragen zu können.