Bürgermeister Corrarati empfängt den neuen Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari

Die Themen Sicherheit, Aufwertung des öffentlichen Raumes und Nachbarschaftskontrolle stehen im Zentrum der Gespräche
Veröffentlichungsdatum:

03.06.2025

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  • Pressemitteilung
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Beschreibung

Der Bürgermeister von Bozen, Claudio Corrarati hat heute den neuen Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari im Rathaus empfangen. Bei dem anschließenden Austausch hat der Bürgermeister den Quästor über die dringendsten Angelegenheiten in der Stadt Bozen informiert. Quästor Ferrari dankte für den herzlichen Empfang und versicherte, die Arbeit seiner Vorgänger fortsetzen und die enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung und der Polizei zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger weiter ausbauen zu wollen.

Beide Seiten bekräftigten in ihrem Gespräch, dass in einer Stadt der öffentliche Raum eine sehr wichtige Rolle spielt und daher frei zugänglich und nutzbar bleiben muss, denn nur so bleibe die Stadt auch lebendig und offen und die Bevölkerung fühle sich wohl. Der öffentliche Raum muss mit Events, Konzerten und Kulturveranstaltungen belebt werden. In Kürze wird der Berloffapark wieder geöffnet. Er war in den vergangenen Wochen einer umfangreichen Neugestaltung unterzogen worden. Aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum Bahnhof wird er als ein potenziell kritischer Punkt eingestuft. Daher wird derzeit gemeinsam mit der Gesellschaft WaltherPark an einem Konzept gearbeitet, wie die Nutzbarkeit und Sicherheit des Parks gewährleistet werden können. Der Vorschlag wird dann dem Quästor zur Begutachtung vorgelegt, und er könnte dann auch auf die anderen Parks im Stadtgebiet ausgedehnt werden, wie z.B. auf den Kapuzinergarten in der Altstadt. Das Ziel ist eine synergistische Verwaltung der öffentlichen Flächen, auch anhand einer Vernetzung der Videoüberwachungssysteme. Quästor Ferrari begrüßte diesen strukturierten Ansatz und die angestrebte enge Zusammenarbeit und betonte, dass es sehr wichtig sei, alle Behörden und Körperschaften in das Thema der Sicherheit im Stadtgebiet einzubeziehen. Das Thema wird auch auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Komitees für die öffentliche Ordnung und Sicherheit stehen.

Der Bürgermeister und der Quästor besprachen weiters das Thema der Nachbarschaftskontrolle. Quästor Ferrari erklärte, dass er bereits Erfahrung mit Nachbarschaftskontrollen habe. Dabei handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen der Gemeindeverwaltung und dem Regierungskommissariat, die die Ernennung von Ansprechpersonen für ein Stadtviertel vorsieht, die mit den Ordnungskräften zusammenarbeiten, aber auch die Bürgerinnen und Bürger aktiv miteinbinden. Zu den Aufgabenbereichen der „Stadtviertelpolizisten“ gehören die Erhebung und Meldung von Fällen von Kleinkriminalität, um zu verhindern, dass die Bevölkerung unter einem Gefühl der mangelnden Sicherheit leidet. Der Quästor sagte, dass er die Gemeinde bei der Einführung von Nachbarschaftskontrollen in Bozen unterstützen werde, denn durch sie könne auch das Gemeinschaftsgefühl und das Vertrauen in die Institutionen gestärkt werden. Der

Bürgermeister erklärte seinerseits, dass er dieses Thema in den nächsten Wochen mit dem Regierungskommissar besprechen und den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung prüfen wird.

Eine sichere Stadt ist eine Stadt, die in ihren Räumen lebt und lebendig ist, sagte Bürgermeister Corrarati abschließend. Daher sei die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und der Bevölkerung so wichtig, um einen sicheren Lebensraum zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen.

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Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 10.06.2025 08:33

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