Beschreibung
Der Bürgermeister von Bozen, Renzo Caramaschi, und Kulturstadträtin Chiara Rabini haben Patrick Zaki im Rathaus empfangen. Zaki, der aus Ägypten stammt und an der Universität von Bologna studiert, war bei einem Heimaturlaub festgenommen worden. Als Begründung waren sein Engagement für die Wahrung der Menschenrechte und seine kritischen Äußerungen in den sozialen Medien angegeben worden. Zaki saß 20 Monate im Gefängnis. Nun hat er ein Buch über diese Zeit geschrieben, mit dem Titel „Patrick Zaki. La mia storia“. Es wurde gestern Abend im Festsaal des Rathauses auf Einladung des Friedenszentrums der Stadt Bozen und von Amnesty International Bolzano/Bozen vorgestellt.
Beim Empfang im Rathaus haben der Bürgermeister und die Stadträtin Patrick Zaki ihre Bewunderung und Anerkennung für seinen Einsatz für die Menschenrechte, für den Frieden und die Gewaltlosigkeit ausgedrückt. Bürgermeister Caramaschi sagte außerdem, dass es ohne Frieden keine Demokratie gibt, und ohne Demokratie versinkt die Gesellschaft in Hass und Gewalt.
Stadträtin Rabini erinnerte daran, dass die Stadt Bozen 2020 in Zusammenarbeit mit Amnesty International Bolzano/Bozen und dem Friedenszentrum einen Schaukasten in der Waltherpassage eingerichtet hat mit Informationen über das Schicksal von Patrick Zaki, um die Bevölkerung aufzuklären. Die Stadt forderte damals auch die Freilassung Zakis.