Beschreibung
Die Stadt Bozen und der Stadt Trient wollen die digitale Innovation und Transformation in der öffentlichen Verwaltung ein Stück weit gemeinsam gestalten und auf diesem Gebiet enger kooperieren. Deshalb haben die Verantwortlichen für den IT- und Digitalbereich nun ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.
Die engere Zusammenarbeit der beiden Städte bei der digitalen Transformation entstand aus dem Wunsch heraus, gemeinsam Projekte zu entwickeln, um den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen einen besseren Service anbieten zu können, um die verwaltungsinternen Abläufe zu straffen und das fachliche Know-how der beiden Stadtverwaltungen gezielter zu nutzen.
Eine moderne öffentliche Verwaltung muss mit der Zeit gehen und innovationsfähig sein. Die digitale Transformation ist heute ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt für eine serviceorientierte, barrierefreie öffentliche Verwaltung, die ihre Leistungen an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung ausrichtet.
Die Vereinbarung sieht den Austausch von Erfahrungen und Fachwissen, die gemeinsame Teilnahme an Pilot- und Innovationsprojekten im Bereich der Digitalisierung sowie die Zusammenarbeit bei der Teilnahme an lokalen, nationalen und europäischen Wettbewerbsverfahren vor. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Angeboten und Leistungen, die den Bürgerinnen und Bürgern den Austausch mit der Verwaltung erleichtern, einen schnellen Zugang zu öffentlichen Diensten ermöglichen und die internen Verwaltungsprozesse vereinfachen.
„Bozen und Trient haben im Bereich der digitalen Modernisierung ähnliche Ziele und stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Durch dieses Abkommen können wir unser Know-how, unsere Erfahrungen und unsere Lösungskompetenz zusammenlegen, um uns gemeinsam für die Zukunft zu rüsten und den Menschen einen noch besseren und schnelleren Service bieten zu können, ganz im Sinne einer modernen, serviceorientierten und bürgernahen Verwaltung“, so Bozens Digitalstadtrat Tritan Myftiu.
In diesem Sinne ist diese Kooperationsvereinbarung ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der nationalen und europäischen Vorgaben für mehr Interoperabilität und Vernetzung in der öffentlichen Verwaltung und für eine moderne digitale Dienstleistungskultur.