Bozen übergibt den Titel als Zeithauptstadt an die Stadt Straßburg

Gestern fand im Gemeinderatssaal des Bozner Rathauses die feierliche Stabsübergabe statt
Veröffentlichungsdatum:

25.03.2024

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Beschreibung

Ein Jahr lang durfte sich Bozen nun „Zeithauptstadt“ nennen. Gestern nun ging der Titel an die Stadt Straßburg über. Am Nachmittag ging im Gemeinderatssaal des Bozner Rathauses die feierliche Weitergabe dieser Auszeichnung von statten.

Verliehen wird der Titel vom Europäischen Netzwerk für Zeitpolitik mit Sitz in Barcelona. Im vergangenen Jahr wurde Bozen für ein Jahr zur „Zeithauptstadt“ erkoren.

An der feierlichen Stabsübergabe an die Stadt Straßburg nahmen auch Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi, Zeitstadtrat Christian Battisti und Gemeinderatspräsident Christoph Buratti teil. In Vertretung der Stadt Straßburg waren Marina Lafay, Stadträtin für Zeitpolitik und Verantwortliche für Verkehrspolitik und partizipe Demokratie des Gemeindenverbunds „Eurometropole Straßburg“, sowie sowie Ségolène Tavel, die Co-Verantwortliche des Bürgermeisteramts der Stadt Straßburg und Präsidentin der Eurometropole Straßburg angereist.

Die Übergabefeier wurde vom städtischen Amt für Zeiten der Stadt unter der Leitung von Sylvia Profanter organisiert und von Schülerinnen und Schülern des Pascoli-Gymnasiums musikalisch und künstlerisch umrahmt.

Bozen hat in seiner Zeit als „Zeithauptstadt“ ein umfangreiches Veranstaltungs- und Tagungsprogramm auf die Beine gestellt, mit dem die Stadt das Bewusstsein für den Wert der Zeit und für das Recht auf eine selbstbestimmte Zeiteinteilung stärken wollte. Zuletzt fand – heuer schon zum dritten Mal in Folge - die "Time Week" statt. Während dieser Wochen waren alle aufgerufen, ihren Umgang mit dem Faktor Zeit zu hinterfragen. Im Mittelpunkt stand dabei auch die Frage, wie verhindert werden kann, dass den Menschen Zeit „geraubt“ wird, und wie ihnen ein Gebrauch von Zeit ermöglicht wird, der ihren Vorstellungen und Zielen entspricht.

Die gestrige Übergabe des Titels „Zeithauptstadt“ wurde auch zum Anlass genommen, um zurückzuschauen und daran zu erinnern, dass die Stadt Bozen als eine der ersten Städte national wie international konkrete Maßnahmen für eine zeitpolitische Vernetzung der Stadt- und Lebenszeiten getroffen hat. Anfang der 1990er Jahre war es Stadträtin Ingeborg Bauer Polo, die das Thema der zeitlichen Vereinbarkeit auf die Agenda der Stadtregierung setzte und damit den Grundstein für viele weitere Initiativen, Projekte und Veranstaltung zur besseren Gestaltung und Vereinbarung der Stadt- und Lebenszeiten legte. In dieser Hinsicht war auch das Jahr als „Zeithauptstadt“ für Bozen reich an zukunftsweisenden Erkenntnissen und Anstößen, die in den nächsten Jahren gemeinsam mit den nationalen und europäischen Partnerorganisationen weiterentwickelt und umgesetzt werden.

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Letzte Änderung: 10.01.2025 08:14

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