Beschreibung
Es ist bereits Tradition, dass Bozen am Wettkampf um den Titel „Radstadt Italiens“ teilnimmt. Heute früh war es dann so weit: Bozen stellte sich dem Vergleich mit anderen italienischen Städten was die sanfte Mobilität angeht. Die Bürgerinnen und Bürger sollen dafür sensibilisiert werden, auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Zulässig für die Zählung der Gesamtzahl der Teilnehmenden waren Personen mit Fahrrädern, E-Rollern, Monowheels, E-Bikes, Hoverboards und Segways.
Die zwei Kontrollstellen bei der Talferbrücke neben der Bar „Luce“ und auf dem Radweg auf der Höhe der Bar der Eurac waren heute von 7.00 bis 9.00 Uhr besetzt, um die vorbeifahrenden Personen zu zählen. Insgesamt waren es 3.324, und zwar 976 E-Bikes und 2.276 gewöhnliche Fahrräder. Gezählt wurden auch, wie es das Reglement vorsieht, die Gemeindebediensteten, die heute im Smartworking waren, und das waren heute 72 Personen. Bei der Kontrollstelle bei der Eurac wurden 601 Personen gezählt, die in Richtung Rombrücke fuhren, und 1.342 in Richtung Zentrum, bei der Talferbrücke neben der Bar „Luce“ wurden 245 Personen gezählt, die in Richtung Gries unterwegs waren, und 1.064 in Richtung Zentrum.
Im Vergleich mit dem Vorjahr 2024 ist die Zahl der Radfahrenden, die einen der beiden Kontrollpunkte passiert haben, angestiegen: 2024 waren es 3.176 Personen, 2023 3.043, d.h. 2025 sind 148 Personen mehr gezählt worden als 2024.
Auch Umweltstadtrat Marco Caruso war an den Kontrollstellen und hat die Angestellten des Umweltamtes der Stadtgemeinde Bozen bei ihrer Arbeit unterstützt.
Den begehrten Titel erhält jene Gemeinde, die die meisten registrierten Durchfahrten im Verhältnis zur Bevölkerung verzeichnet. Legambiente wird in den nächsten Tagen bekannt geben, welche Gemeinde heuer gewonnen hat. Bozen hat bereits in der Vergangenheit den Titel „Radstadt Italiens“ gewonnen und holte voriges Jahr Bronze. Es gilt also, die Platzierung auf dem Podium zu verteidigen.