Beschreibung
Der Koordinator der 75 „UNESCO-Creative Cities of Music“ Jakob Wagner war heute im Rathaus zu Gast, wo er sich mit Bürgermeister Claudio Corrarati über die künftigen Strategien für die nachhaltige Entwicklung des Kunst- und Kulturangebots der Stadt austauschte.
Bei dem Gespräch, das in einer herzlichen und konstruktiven Atmosphäre stattfand, wurden Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Veranstaltungsangebots sowie für Kooperationsprojekte und kulturelle Aktivitäten ausgetauscht, die Bozens Ruf als Stadt der Kreativität, Innnovation und des Zusammenhalts weiter stärken sollen.
Jakob Wagner, der aus Anlass des renommierten Jazz Festivals in Bozen weilt, skizzierte verschiedene Kooperationsmöglichkeiten, die dazu beitragen sollen, die positiven Ergebnisse, die seit der Ernennung zur „UNESCO Creative City of Music“ erzielt wurden, zu festigen. Die Verantwortlichen der Stadt bekräftigten, dass sie diesen Initiativen aufgeschlossen gegenüberstehen und auf diesem Weg weitergehen möchten, um Bozen für die Bürgerinnen und Bürger wie auch für die Gäste noch lebendiger, inklusiver und attraktiver zu machen.
Bürgermeister Corrarati verwies darauf, dass er nach seiner Amtsübernahme vor wenigen Wochen als eine der ersten Maßnahmen das Projekt „Nachtwirtschaft“ ins Leben gerufen habe. Mit diesem innovativen Projekt wolle die Stadt abendliche Kulturveranstaltungen und Begegnungsmöglichkeiten fördern, um dem Bedürfnis nach sozialen Kontakten und nach einer nachhaltigen Entwicklung des Nachtlebens gerecht zu werden.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand ferner der Austausch modellhafter Praxisbeispiele unter den Mitgliedsstädten des UNESCO-Netzwerks. Es sei wichtig, dass die Netzwerkstädte die Möglichkeit nutzten, voneinander zu lernen, sich über gelungene Kultur- und Kreativprojekte auszutauschen und ihre Erfahrungen weiterzugeben.
Einig war man sich auch darüber, auf die Verknüpfung von Sport und Kultur zu setzen, insbesondere anlässlich internationaler Großereignisse wie der Olympischen Spiele oder der Fußballweltmeisterschaft 2026, die in der UNESCO-Musikstadt Kansas City ausgetragen wird. Die Verbindung von Sport und Kultur könne die Bürgerbeteiligung anregen und allgemein die Lebensqualität sowie das kulturelle Wohlbefinden verbessern.
Mit dem heutigen Treffen, das ganz im Zeichen der Kreativität und des globalen Austausches stand, ist Bozen seinem Anliegen nach mehr Internationalität und kultureller Innovation einen weiteren Schritt nähergekommen.