Attentat in der Via D'Amelio: Gedenkfeier abgesagt. Die Stadt Bozen bekräftigt ihr Bemühen um Rechtsstaatlichkeit und Verantwortung

Das Vermächtnis von Staatsanwalt Borsellino bleibt richtungsweisend für die Tätigkeit der Gemeindeverwaltung und für die Verteidigung der Werte der Demokratie. Bürgermeister Corrarati: „Nur den Justizpalast wieder aufbauen, reicht nicht aus. Jeden Tag sind jeder und jede von uns und die Mitarbeitenden der Behörden dazu aufgerufen, die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit und die Regeln und Gesetze zu respektieren.“
Veröffentlichungsdatum:

17.07.2026

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Beschreibung

Die Gedenkfeier für die Opfer des Attentates in der Via D’Amelio, die gewöhnlich am Gerichtsplatz abgehalten wird, musste abgesagt werden. Der Grund ist der Einsturz eines Teils des Gerichtsgebäudes, in dessen Folge auch der Gerichtsplatz aus Sicherheitsgründen gesperrt worden ist. Auch wenn die Gedenkfeier heuer nicht stattfinden kann, erinnert die Stadt Bozen an diese schreckliche Bluttat und bekräftigt ihr Bemühen um die Wahrung der Werte, die mit dem Gedenken an Staatsanwalt Borsellino verbunden sind.

Für Bürgermeister Claudio Corrarati und die Gemeindeverwaltung sind das Wirken und Handeln von Paolo Borsellino auch heute noch ein wichtiger Leitfaden für all jene, die öffentliche Ämter bekleiden. Bei der Gedenkfeier wurde auch immer der anderen Opfer des Attentats gedacht.

Rechtsstaatlichkeit, Korrektheit, Transparenz, die Einhaltung von Bestimmungen und Gesetzen und das Verantwortungsbewusstsein sind Werte, die nicht nur in der Vergangenheit gegolten haben, sondern an denen sich auch heute noch die tägliche Arbeit der Behörden orientieren muss. Jede Handlung der öffentlichen Verwaltung erfolgt einzig zum Wohle der Gemeinschaft.

„Die Gedenkfeier am Gerichtsplatz muss heuer leider aus den allseits bekannten Gründen abgesagt werden.“ sagte der Bürgermeister. „Das tut aber dem Gedenken an Staatsanwalt Paolo Borsellino und die anderen Opfer des Attentats keinen Abbruch. Die Erinnerung an ihn lebt in der täglichen Arbeit der Behörden weiter. Jede Handlung der öffentlichen Verwaltung muss sich durch Transparenz, Korrektheit, Unparteilichkeit und Rechtschaffenheit auszeichnen.“ Und der Bürgermeister weiter: „Nur den Justizpalast wieder aufbauen, reicht nicht aus. Jeden Tag sind jeder und jede von uns und die Mitarbeitenden der Behörden dazu aufgerufen, die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit und die Regeln und Gesetze zu respektieren.“

Der Bürgermeister betonte auch, dass die Stadt Bozen alles unternehmen werde, damit die Richter und Richterinnen, die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte und alle Angestellten des Gerichts so bald als möglich wieder ihre Arbeit aufnehmen können. (mp/mm)

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Letzter Veröffentlichungstag

17.07.2028

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 17.07.2026 13:08

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