Beschreibung
Der Kurzfilmwettbewerb Bozen in 48 Stunden findet bereits zum achten Mal statt: Die Herausforderung bleibt dieselbe, aber für die Ausgabe 2024 sind viele Neuerungen geplant. Die Filmemacher*innen machen sich vom 27. bis 29. September ans Werk und die Abschlussgala findet am 12. Oktober statt. Die Filmteams sollen in nur zwei Tagen einen Kurzfilm in Bozen konzipieren und realisieren. Es handelt sich um eine Initiative der Stadt Bozen, die von Cooperativa 19 organisiert und von der Region Trentino-Südtirol gefördert wird. Der Wettbewerb, an dem nationale und internationale Filmteams teilnehmen können, dient als Ort der Begegnung und Zusammenarbeit für junge Filmschaffende aus ganz Europa.
Bozen in 48 Stunden – Short Film Contest ist ein Filmwettbewerb, der Künstler*innen und Filmemacher*innen vor die Herausforderung stellt, innerhalb von 48 Stunden einen Kurzfilm zu realisieren, von der Konzeption bis zur Postproduktion. Das Projekt, das bereits in seine achte Ausgabe geht, bietet jedes Jahr neue Überraschungen, Preise und Herausforderungen, sowohl für die Teilnehmenden als auch für das Publikum. Ziel des Wettbewerbs ist es, seit seiner ersten Ausgabe, die Stadt Bozen aus neuen Perspektiven und Blickwinkeln darzustellen. Um sich einen der Preise zu sichern, müssen die teilnehmenden Teams auch dieses Jahr nicht nur ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, sondern auch Unternehmergeist zeigen und einen kühlen Kopf bewahren. Unumstrittene Protagonistin aller Filme wird wie immer die Stadt Bozen sein. Die Kurzfilme müssen innerhalb von 48 Stunden im Stadtgebiet von Bozen konzipiert und realisiert werden – vom Drehbuch über den Dreh bis hin zur Postproduktion. Die Filmdauer muss zwischen einer und acht Minuten betragen. Das Filmgenre ist frei wählbar: Fiction, Dokumentarfilm, Videoclip, Animation oder Videokunst. Zudem richtet sich der Wettbewerb an alle Interessierten: Profis, Filmstudent*innen und Amateur*innen sowohl aus Bozen als auch aus anderen italienischen oder ausländischen Städten.
Die Anmeldefrist für die Filmteams läuft noch bis zum 22. September 2024, wobei eine Gebühr von 50 Euro zu entrichten ist. Die vollständigen Teilnahmebedingungen sind auf der Website verfügbar: www.bz48h.com. Der eigentliche Wettbewerb findet zwischen dem 27. und dem 29. September in Bozen statt. Man kann allein oder in Gruppen teilnehmen und die Aufnahmen mit der technischen Ausrüstung machen, die man bevorzugt. Ein weiterer großer Klassiker sind die „Anhaltspunkte“, die vom Organisationsteam am 27. September 2024 an der sogenannten „Starting Line“ preisgegeben werden und unbedingt beachtet werden müssen, um sich einen der ausgesetzten Preise zu sichern. Die Anhaltspunkte liefern einen kreativen Anreiz, einen Ausgangspunkt für die Erzählung und sind wichtig, um die Herausforderung noch spannender zu gestalten.
„Die Initiative Bozen in 48 Stunden, die bereits zum achten Mal stattfindet, zeigt, wie neue und originelle Räume in der zeitgenössischen Kulturlandschaft geschaffen werden können“, so stellt die Bozner Stadträtin für Kultur, Chiara Rabini, den Wettbewerb vor. „Dabei geht es nicht nur um Musik-, Theater- und Filmgenuss, sondern auch um die Kreativität und die Arbeit all jener, die ihre Ideen und Träume mit Hilfe von Kurzfilmen in nur 48 Stunden vermitteln wollen. Darüber hinaus betont diese Initiative aber auch die Gruppenarbeit im besten Sinne, indem man seine Fähigkeiten, Erfahrungen und Visionen miteinander teilt. Wenn all dies in ein Projekt eingebettet wird, das sich zwangsläufig in die urbanen Räume unserer Stadt begeben muss, auch in solche, die unseren Mitbürger*innen weniger bekannt und fremd sind, ist das Ergebnis zweifellos erfolgreich und attraktiv. Und es erfüllt unser Assessorat mit Stolz, diese Initiative zuerst wahrgenommen und dann zusammen mit den Organisatoren und den inzwischen zahlreichen Sponsoren, die ihre kulturelle und soziale Bedeutung verstanden haben, gefördert und unterstützt zu haben. Ich wünsche allen gute Unterhaltung!“
NEUHEITEN 2024
Dieses Jahr wird dem Publikum besondere Aufmerksamkeit geschenkt: Zum ersten Mal wird die Starting Line am 27. September – die normalerweise den teilnehmenden Teams vorbehalten ist – per Livestream übertragen, sodass alle einen Vorgeschmack auf die Challenge erhalten, an der Enthüllung der Anhaltspunkte dieser Ausgabe teilnehmen und die Teams schon in den ersten Minuten des Wettbewerbs kennenlernen können. Die gesamte Veranstaltung kann per Livestream auf den Social-Media-Kanälen von BZ48H verfolgt werden. Das ist die Gelegenheit, diesen adrenalingeladenen Moment zusammen mit den konkurrierenden Teams zu erleben und die 48-stündige Challenge gemeinsam zu beginnen.
Dank der Finanzierung durch die Region zielt das Projekt darauf ab, in dieser achten Ausgabe das Netzwerk junger Filmemacher*innen auszubauen und dazu beizutragen, Bozen zu einem Bezugspunkt für kollaborative Filmproduktion zu machen. Die Stadt Bozen lädt Filmteams und -liebhaber*innen aus ganz Europa dazu ein, ihre Kreativität zu teilen, und präsentiert sich als Treffpunkt für die Zusammenarbeit zwischen jungen Fachleuten aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen Erfahrungen. Die Kurzfilme, die während des 48-stündigen Wettbewerbs gedreht werden, können in jeder beliebigen Sprache produziert werden, wodurch verschiedene kulturelle Traditionen, Sichtweisen und Identitäten durch die erzählten Geschichten in den Vordergrund gerückt werden.
„Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor sieben Jahren auf der Bühne stand, um den Ersten Preis des Wettbewerbs zu überreichen“, betont Angelo Gennaccaro, Assessor für europäische Integration und besondere Tätigkeiten von regionalem Belang. „Damit will ich sagen, dass ich mich direkt mit BZ48H verbunden fühle und glaube sagen zu können, dass unsere Region mittlerweile eine tiefe Verbindung zum Wettbewerb hat. Unser Leben ist voller Herausforderungen, und BZ48H erinnert uns jedes Jahr daran: Da er nur zwei Tage für die Verwirklichung der Kurzfilme vorsieht, stellt der Wettbewerb die teilnehmenden lokalen, nationalen und internationalen Filmemacher*innen vor eine große Herausforderung ... Und das alles in Bozen. Deshalb und aufgrund der Qualität, die Sie jedes Mal aus den talentierten Künstler*innen herausholen, kann ich auch dieses Jahr wieder bestätigen, dass ich stolz bin und wir als Region stolz sind, Sie zu unterstützen“, erklärt der Assessor abschließend.
In dieser Ausgabe des Wettbewerbs gibt es zahlreiche weitere Neuerungen. Allen voran wurde das Preisgeld für den Hauptpreis erhöht: Für den BESTEN KURZFILM BZ48H – QUALITÄTSJURY werden 5.000 Euro von der Stadt Bozen zur Verfügung gestellt. Auch der begehrte „Publikumspreis“ fällt dieses Jahr höher aus: Das Team, das das Publikum bei der Vorführung überzeugt, erhält 1.000 Euro. Der Gewinnerfilm wird durch die Summe der Stimmen des Publikums im Saal und des Online-Publikums in der Woche nach dem Finale ermittelt.
ANDERE PREISE DES WETTBEWERBS
Die weiteren vorgesehenen Preise sind: der RAI SÜDTIROL-PREIS (Das Siegerteam wird beauftragt, ein audiovisuelles Produkt für Rai Südtirol zu realisieren), der LAC PRIZE FOR ACTING (Die beste schauspielerische Leistung wir mit der kostenlosen Teilnahme an einem Schauspielworkshop im Laboratorio d’arte cinematografica in Rom belohnt.) sowie die Auszeichnung „Go, Go! Cinema“ der Young Jury – in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Vintola 18 – (Eine Gruppe junger Menschen zwischen 16 und 21 Jahren kürt den Siegerfilm der Auszeichnung „Go Go Cinema“. „Go, Go! Cinema“ ist ein Lehrgang für junge Menschen, der darauf abzielt, ein Filmfestival zu planen, zu organisieren und zu fördern.). Bestätigt wurde auch die Zusammenarbeit mit dem Lago Film Fest (LFF) in Revine Lago (Treviso), einem internationalen Festival des unabhängigen Kinos, das bereits zum 20. Mal stattfindet. Alle teilnehmenden Teams haben freien Zugang zum Lago Film Fest. Das Team, das sich den Preis „Bester Kurzfilm BZ48H“ sichert, hat gleich doppelt gewonnen: Sein innerhalb von 48 Stunden realisierter Film wird im Rahmen der Kurzfilmauswahl des LFF vorgeführt.
Für alle, die von außerhalb kommen, gibt es dieses Jahr dank des Sponsorings des Verkehrsamtes der Stadt Bozen eine besondere Gelegenheit. BZ48H ist eine Initiative, die Bozen und Südtirol in den Mittelpunkt stellt und die Stadt zur Protagonistin der Kurzfilme macht. Aus diesem Grund richtet sich der Wettbewerb auch an Personen, die von außerhalb der Provinz kommen: sowohl an nationale als auch an ausländische Filmteams. Allen, die sich für die Teilnahme am Bozner Wettbewerb entscheiden, aber nicht in Südtirol ansässig sind, wird ein interessanter Anreiz geboten: Sie haben die Möglichkeit, für drei Nächte kostenlos in Bozen zu übernachten. Diese Möglichkeit ist den acht Filmteams aus anderen Provinzen vorbehalten, die sich als Erste zum Wettbewerb angemeldet haben. Die vollständigen Teilnahmebedingungen sind auf der Website verfügbar: www.bz48h.com
JURY UND ABSCHLUSSGALA
Die endgültige Entscheidung darüber, welches Team die Auszeichnung „Bester Kurzfilm BZ48H“ und den von der Stadt Bozen ausgelobten Preis in Höhe von 5.000 Euro erhält, liegt bei der Qualitätsjury, die jedes Jahr wechselt und aus wichtigen Vertreter*innen der lokalen und internationalen Filmwelt besteht. Für diese achte Ausgabe setzt sie sich aus Lucile Hadžihalilović, Martine De Biasi und Matteo Zadra zusammen.
Lucile Hadžihalilović (Lyon, 7. Mai 1961) ist eine französische Filmregisseurin, Drehbuchautorin, Cutterin, Filmproduzentin und Schauspielerin mit bosnischen Wurzeln. Sie war die erste Frau, die einen Film inszenierte, der beim Stockholmer Filmfestival mit dem Bronzenen Pferd ausgezeichnet wurde. Ihr Film „Innocence“ (2004) wurde beim Filmfestival in Cannes in der Sektion Un Certain Regard gezeigt, wie schon 1996 ihr Film „La Bouche de Jean-Pierre“. Ihr zweiter Langfilm, „Evolution“ (2015), wurde auf dem Toronto Film Festival vorgestellt. Lucile Hadžihalilović studierte Film in Paris und arbeitete zusammen mit ihrem Mann Gaspar Noé am Mittellangfilm „Carne“ (1991) sowie an den Langfilmen „Seul contre tous“ (1998) und „Enter the Void“ (2009). Martine De Biasi ist eine italienische Regisseurin und Cutterin. Im Jahr 2004 schloss sie ihr Studium an der ZeLIG – School for Documentary, Television and New Media ab und arbeitete anschließend als Cutterin für kreative Dokumentarfilme wie „Uno di Noi“ und „Omas Salon“. Seit 2007 arbeitet sie für Radio und Fernsehen, insbesondere für die Mediaart Production Coop in Südtirol, die sich auf Fernsehsendungen mit starker kultureller Bedeutung konzentriert. Im Jahr 2019 gewann ihr Film „Becoming me“ das Bolzano Film Festival Bozen. Martine De Biasi ist Produzentin und Gastgeberin des Podcasts „Film in the Alps“, in dem sie Fachleute aus der Filmindustrie interviewt. Matteo Zadra organisiert in Zusammenarbeit mit dem Verein Nuovo Cineforum Rovereto verschiedene Aktivitäten im Bereich der Filmproduktion. Zudem ist er Dozent in der Berufsausbildung. Er hat mehrere Jahre mit dem Trento Film Festival zusammengearbeitet und ist aktuell an der Filmauswahl für das Lago Film Fest, ein internationales Festival des unabhängigen Kinos, beteiligt.
Wer herausfinden möchte, wie der Wettbewerb ausgeht, muss die Abschlussgala der achten Ausgabe von BZ48H abwarten. An diesem besonderen Abend im Capitol-Kino werden die zehn Kurzfilme vorgeführt, die es ins Finale geschafft haben. Anschließend werden die Siegerfilme live verkündet und die Zuschauer*innen können für den Publikumspreis abstimmen. Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. Oktober um 20:30 Uhr statt. In der Woche davor besteht die Möglichkeit, einen Platz im Saal zu reservieren.
Bozen in 48 Stunden ist eine Initiative der Stadt Bozen, organisiert von Cooperativa 19. Der Wettbewerb findet auch dieses Jahr wieder unter der künstlerischen Leitung von Valentina Parisi und Giuseppe Zampella statt. Bozen in 48 Stunden wird in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsamt der Stadt Bozen, dem Filmclub, Vintola 18, IDM Film Commission Südtirol – IDM Südtirol, Rai Südtirol, Lago Film Fest und dem Laboratorio d’Arte Cinematografica mit Sitz in Rom durchgeführt und von der Region Trentino-Südtirol unterstützt.
Info: www.bz48h.com